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Empfangsanlage
Rossberg/SZ mit
aufgesetztem R&S-Peiler. |
Einführung des
Digitalfunk bei der Kapo Zürich Am
7. August 2000 hat die Kantonspolizei Zürich den Digitalfunk eingeführt.
Verwendet wird das
Digitalfunksystem «DISCO» der Firma ASCOM mit dem Digitalzusatz
der Firma Crypto Zug. Aus technischen
Gründen musste das bisherige Gleichwellenfunknetz für den
Digitalfunk modifiziert werden. Pro Relais wird im Regelfall je
eine Frequenz für die Fixstation und eine vierte Frequenz für
die Mobilstation eingesetzt. Die Anordnung der vier Frequenzen
nach einem einheitlichen Schema nennt man Viererfrequenzgruppe
(Quadrupel).
Nebst den höher gelegenen Relais Sende-/Empfangsstationen
Üetliberg, Bachtel, Irchel und den später errichteten Stationen
Wannenberg und Beinwil-Freiamt werden noch zusätzliche im und um das Kantonsgebiet gelegene
Empfangsstationen (Hörnli, Gubrist usw.) eingesetzt. Die
Basisstationen Üetliberg, Bachtel, Irchel, Beinwil-Freiamt (Kt. AG)
und Wannenberg (Deutschland) sind untereinander mit 1.35/1.49 GHz Richtstrahl (Digital-LINK)
vernetzt. Die Netzeinspeisung erfolgt über einen 22 GHz LINK von der
ELZ-Zürich nach Üetliberg, ebenso die Strecke Üetliberg-Albis (SMA). Einige der
Stationen sind mit dem
Peilsystem von Rhode & Schwarz (R&S) ausgerüstet.
Die
Flughafenpolizei auf dem Flughafen Zürich-Kloten hat ein eigenes Relais (162.425/158.025
MHz).
Verbindungen mit anderen Rettungsdiensten usw. erfolgen wie
bislang auf dem K-Kanal (Kanal 092) in analoger Übermittlung. Im gemischten
Funkbetrieb (analog/digital) kennzeichnet die 100-er Stelle der
Kanalnummer die Übertragungsart (0xx = analog / 1xx = digital).
Beim Digitalfunk gibt es für fremde Ohren nichts mehr zu lauschen. Als Trösterchen findet der interessierte Leser hier
zum Download die frühere UTO-Funkrufnamenliste
(inzwischen
wurden die Funkrufnamen neu zugewiesen).
Das Funknetz der Kapo Zürich ist derzeit in Migration auf das
Polycom Sicherheitsfunknetz (Frühjahr 2008).
Kapo Zürich seit Ende
Oktober 2009 auf Polycom. |